Missionsprojekt 2021

Schul- und Berufsausbildung für arme Kinder in Lima und Huanta PERU
In der 10 Millionenstadt Lima (Peru) leben Hunderttausende in ärmlichen Hüttensiedlungen
am Stadtrand. Viele sind ohne festes Einkommen und mühen sich ab im täglichen
Überlebenskampf. Kinder verwahrlosen und werden sich selbst überlassen. Peru ist weltweit
eines der am härtesten getroffenen Länder von der Pandemie Covid19.
Im Hochland in Huanta nehmen viele Eltern ihre Kinder vorzeitig von der Schule. Sie werden
als Arbeitskräfte auf den Feldern gebraucht. In der Terrorzeit Ende der 1990er Jahre kamen
in der Region über 70.000 Menschen zu Tode. Viele tragen die seelischen Verwundungen
jener Zeit noch in sich. Viele Erwachsene sehen keine andere Möglichkeit, ihren
Lebensunterhalt zu verdienen, als auf den illegalen Coca-Plantagen zu arbeiten.
Die drei Kindertagestätten und Schulen des Kinderwerkes in Lima und Huanta bieten 2.800
Kindern eine Chance, dem Teufelskreis der Armut zu entfliehen. Sie erhalten in Kindergarten, Primar- und Sekundarschule eine qualifizierte christliche Erziehung und Bildung. In den letzten drei Schuljahren werden sie als Mechaniker, Elektriker, Industrienäher, Bürokaufmann/frau, Informatiker und Ernährungsfachleute ausgebildet.
Das Kinderwerk Lima hilft ganzheitlich. Kinder bekommen Essen und werden medizinisch
versorgt; lernschwache Kinder gezielt unterstützt. Psychologen und Sozialarbeiter helfen den
Kindern und Eltern, ihre traumatischen Erfahrungen zu bewältigen. Sie werden eingeladen, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Sieben Schulpastoren bieten Gottesdienste,
Gesprächsgruppen und Seelsorge an. Ganze Familien werden dadurch verändert.

Ein Projekt des Kinderwerk Lima e.V., Heidenheim