Corona Impuls von Miriam Fauser

Seit einigen Wochen steht die Welt auf dem Kopf. Die Corona-Pandemie bestimmt unseren Alltag und bereitet uns Sorgen und Unsicherheiten.
Daher ist es wichtig, in dieser Zeit verantwortungsvoll füreinander zu sorgen, sich so gut es geht gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein.
Als Christen können wir verheißungsvoll in die Zukunft blicken. Mit Gott an unserer Seite brauchen wir uns vor nichts und niemandem fürchten. Mit seiner Kraft können wir die aktuelle Krise und die damit verbundenen Herausforderungen überstehen.
Für die kommende Zeit möchte ich euch einen Bibelvers mit auf den Weg geben, der mir besonders wichtig geworden ist.
Er steht im Psalm 27, Vers 1:
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Seid behütet und bleibt gesund!
Miriam Fauser

Corona Impuls von Siegfried Weber

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen, das ist es!

Ein Zitat von Christian Morgenstern, mit dem ich Sie herzlich begrüße.
Das klingt ermutigend  und viele haben jetzt die Zeit sowie die Abgeschiedenheit dies zu tun. Aber kann es gelingen, in einer Zeit, die im Zeichen des Virus steht und die Sorgen und Fragen aufwirft? Ich wünsche allen, welche tatkräftige und finanzielle Hilfen benötigen, die richtigen Ansprechpartner, damit Ihnen in guter Weise geholfen wird. Schauen Sie gerne auch auf unsere Homepage.  
Und was die die innere Ruhe, das Atemholen der Seele betrifft, lesen wir in der Bibel im Buch Josua, Kapitel eins Vers neun:
Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mir dir in allem was du tun wirst.
Josua hat diesen Zuspruch auf dem Weg nach Kanaan erhalten, wir dürfen diesen Zuspruch in einer besonderen Zeit mit manchen unerfreulichen Begleiterscheinungen für uns als persönliche Zusage nehmen und uns Mut machen lassen.
Das wünsche ich Ihnen, seien Sie behütet und gesegnet,
Ihr
Siegfried Weber

Corona Impuls von Ralf Lang

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst;
ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Psalm 32, Vers 8)

Dieser Vers – mein Konfirmationsvers – ist eine wunderbare Zusage Gottes, die David in seinem Psalm niedergeschrieben hat: Egal in welcher Situation wir uns befinden – Gott will uns unterweisen – ER will uns den Weg zeigen, den wir gehen sollen.
Warum will er das? Weil er es kann und weil wir ihm wichtig sind. Und so dürfen wir diese Zusage, die ursprünglich David zugesprochen bekam auch für uns annehmen!
Doch der Vers geht noch weiter: Gott will uns mit seinen Augen leiten. Das ist mehr als eine Unterweisung. Das ist eine innige Form von Gemeinschaft, die uns Gott hier anbietet: Er selbst möchte uns so nahe sein, dass er uns „mit seinen Augen leiten“ kann. Seine Augen sehen eben das, was IHM als möglich erscheint, während meine Augen immer den Fokus auf das Menschenmögliche haben.
Gerade jetzt, in einer Zeit, in der die Gemeinschaft unter Christen maximal eingeschränkt ist, lenkt dieser Vers meinen Blick auf das, was „Christsein“ in erster Linie ausmacht: Meine Gemeinschaft mit Gott, in seinem Sohn Jesus Christus.
Ralf Lang

Corona Impuls von Monika Lipovska

Corona Impuls unserer Freiwilligen aus der Slowakei
In dieser Zeit haben wir verschiedene Gedanken über die ganze Situation mit Corona. Vielleicht haben wir auch viele Fragen: Warum passiert das? Sind wir verantwortlich? Bin ich auch verantwortlich?
Mir ist ein Vers aus Psalm 51 wichtig:
„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.“
Für mich ist diese Zeit eine Zeit, in der ich überlegen kann, was ich falsch gemacht habe, was ich gegen Gott getan habe und ob mir nicht andere Sachen wichtiger waren als Gott. Und jetzt kann ich die Zeit nutzen, um zu überlegen wie ich näher zu Gott komme.
„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.“
Letztlich haben wir eine Fastenzeit und nur bei Gott können wir gereinigt werden, mit neuer Hoffnung und mit dem beständigen Geist!"
Monika Lipovska

Corona Impuls von Franziska Kober

„Warte still und geduldig darauf, dass der Herr eingreift!“
Ich muss zugeben, der Vers und die Idee für diese Andacht kommen nicht von mir, sondern aus einer Zeitschrift.
Ich habe letzten Freitag mein FSJ beendet und wollte eigentlich am 3.April nach Schweden an eine Bibelschule reisen. Wegen der Coronakrise ist diese Reise abgesagt und damit mein ganzer Plan für die nächsten Monate dahin. Enttäuschung, Traurigkeit und Hilflosigkeit überkamen mich und es war nicht leicht einen Grund zu finden morgens das Bett zu verlassen.
Genau in dieser Situation stieß ich auf das Angebot des SCM Bundesverlag, digitale Zeitschriften kostenlos zu lesen. Ich warf in meiner Ziellosigkeit einen Blick in die App und öffnete zufällig irgendeine Zeitschrift mit einem hübschen Cover. Das erste was ich las, war eine kurze Andacht, zu diesem Vers aus Psalm 37.
„Kann man Ruhe befehlen?“ ist der erste Satz. JA! dachte ich, nichts anderes tut doch dieses Virus gerade oder? Es zwingt mich dazu zuhause zu bleiben, meine Pläne aufzugeben und irgendwie nichts zu tun.
Aber so sehr ich von außen zur Ruhe gezwungen bin, so wenig finde ich Ruhe in meinem Inneren.
Und hier kommt Gott ins Spiel. In der Andacht heißt es: „Ich stelle mir manchmal vor, wie Gott mir die Hand auf die Schulter legt und sagt: Warte.“
Warte. Gott wird schon eine Lösung finden.
Ich glaube manchmal, und vielleicht gerade jetzt, können wir nichts anders tun, als ruhig zu sein und auf Gott zu vertrauen.
Franziska Kober

Corona Impuls von Thomas Kriegs

Siehe ich bin mit dir und will dich behüten überall wohin du gehst.
Dieser Vers aus Mose 28 begleitet mich schon sehr lange, ich habe ihn einmal auf einer Freizeit bekommen. Jetzt kann man natürlich nicht jeden Bibelvers direkt auf sich beziehen. Es kommt ja auch immer darauf an, wer wann zu wem in welcher Situation was genau gesagt hat.
In diesem Kapitel geht es um Jakob, der auf der Flucht war vor seinem Bruder den er betrogen hat. Er war in einer schwierigen Situation und bekam von Gott trotzdem die Zusage, dass er ihn behütet.
In unserem Leben kommen wir auch immer wieder in solche Situationen. Ein gesundes Gott vertrauen dürfen wir mit Sicherheit haben. Auch in dieser schwierigen Lage in der wir uns derzeit befinden. Das Corona Virus scheint überall zu sein. Zumindest in den Köpfen der Menschen. Manche scheren sich überhaupt nicht darum und wieder andere haben übertriebene Angst.
Ich denke, wenn wir uns auf diese Zusage Gottes verlassen und trotzdem aufpassen wie wir uns verhalten sind wir auf dem richtigen Wege. Deswegen noch einmal der Vers aus dem Alten Testament in voller Länge.
Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis dass ich tue alles, was ich dir geredet habe. 1. Mo. 28, 15
Gott befohlen und bleiben sie gesund
Thomas Kriegs